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Strom aus Atomkraft

Mittels Atomkraftwerken wird Kernenergie in elektrische Energie oder in Wärmeenergie umgewandelt. Das Atomkraftwerk, auch Kernkraftwerk genannt, hat einen Reaktor, in dem die kontrollierte Freisetzung von Kernenergie möglich ist. Darüber hinaus kann man das Atomkraftwerk noch in den Kühlkreislauf und die Generatorenanlage unterteilen. Durch Kernspaltung wird Energie freigesetzt. Die dabei enstehende Wärme wird beispielsweise über Dampferzeuger den Turbinen eines Generators zugeführt. Zum Schutz vor der gefährlichen Strahlung sind Kernreaktor und Dampferzeuger von einem Sicherheitsbehälter aus Stahl umgeben.

Reaktorsicherheit

Das Reaktorgebäude, bestehend aus einem Stahlbetonmantel, umgibt den Sicherheitsbehälter. Zusätzlich sind Atomkraftwerke mit einer Reihe von Sicherheitssystemen ausgestattet, die im Notfall für eine schnelle Abschaltung des Reaktors sorgen sollen. Das die Sicherheitsvorkehrungen nicht absolut sicher sind, zeigen immer mal wieder vorkommende Störfälle, die erst publik gemacht werden, wenn sich nichts mehr vertuschen lässt. Als Kernbrennstoff dient angereichertes Uran.

Entsorgung

Wegen der potentiellen Gefahren, die von der Atomenergie ausgehen, hat sich in den 1970er Jahren eine weltweite Anti-Atomkraftbewegung gebildet. Neben den Schäden, die durch Unfälle in Atomkraftwerken entstehen könne, weist die Anti-Atomkraftbewegung auf das Entsorgungsproblem hin, welches bis heute nicht gelöst ist. Der Atommüll wird in Fässern gelagert, die dann beispielsweise in alten Salzstöcken wie Gorleben untergebracht werden.