Atomlager Asse: Noch mehr Probleme
Und zwar hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitgeteilt, dass laut neuen Erkenntnissen alle deutschen AKW’s, die von 1967 bis 1978 gelaufen sind, ihren Müll dort eingelagert.
Wer zahlt die Kosten?
Deshalb fordern viele, Verbraucherschützer wie Greenpeace und auch Politiker, dass die großen Energieversorger einen Teil der benötigten Kosten zur Stilllegung des Lagers mittragen sollen. Immerhin haben sie jahrelang viel Geld für Subventionen der Atomkraft vom Staat erhalten. Zwar streitet man sich über den tatsächlichen Anteil der großen Versorger, doch angeblich ist allein RWE für mehr als 60 Prozent der heute vorhandenen Radioaktivität in dem billigen Atomlager Asse verantwortlich. Die Gesamtkosten für eine sichere Stilllegung belaufen sich auf rund 850 Millionen Euro, die ansonsten der Steuerzahlen tragen müsste. Deshalb soll zukünftig zumindest eine Brennelemente-Steuer eingeführt werden, damit die Versorger zumindest ein bißchen Geld an den Staat zahlen.
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