Nur jede vierte deutsche Behörde setzt auf erneuerbare Energien

Im Bereich der Erneuerbaren Energien und in der Förderung von Solar- und Windenergie besetzt Deutschland im internationalen Vergleich eine Führungsrolle: kein Land investiert derart viel in die zukunftsträchtigen und Wachstum generierenden Märkte. Geht es jedoch um die eigene Nutzung der „grünen Energie“, hinken die Behörden hinterher, wie eine neue Studie festgestellt hat.

Deutschland schneidet im „Öko-Wettkampf“ schlecht ab, wird seiner Vorreiterrolle nicht gerecht: nur jede vierte Behörde beziehe ihren Strom aus erneuerbaren Energiequellen, obwohl 30 Prozent des Beschaffungsvolumens aus Ökogütern bestehe, ermittelte die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG durchgeführte Studie. Wesentlich klimafreundlicher geht es in den Behörden unserer Nachbarländer zu und her: Österreich besetzt gemeinsam mit Holland den Thron der „grünen Rangliste“. Die Institutionen dieser beider Länder beziehen durchschnittlich 88 Prozent aus alternativen Energiequellen. Der Durchschnitt liegt bei 45 Prozent.

Teilnehmer der Studie waren insgesamt 1.105 öffentliche Institutionen in den EU-Staaten Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Finnland, Dänemark und England (UK).

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 31. März 2009 um 09:35 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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