Nettostromproduktion stagniert auf Vorjahreswert

In den vergangenen Jahren ging es stetig bergauf mit der deutschen Stromproduktion: Sie wurde größer und größer. Nun scheint diese Entwicklung vorerst gebremst, das Jahr 2008 führte zu einer Stagnation. Laut Angaben des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), konnte die Nettostromproduktion im letzten Jahr um lediglich 400 Millionen auf 599,3 Milliarden Kilowattstunden erhöht werden. 2007 wurden 598,9 Milliarden Kilowattstunden produziert.

Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, führt den nur minimen Zuwachs auf das schwierige Wirtschaftsumfeld zurück: „Der Konjunktureinbruch im letzten Quartal 2008 hat sich auch auf den Absatz der Stromwirtschaft ausgewirkt.“

Den Löwenanteil belegen mit 65 Prozent noch immer die Energieträger Kohle und Kernenergie, doch auch die erneuerbaren Energien konnten einen leichten Zuwachs verzeichnen und erzeugten 15 Prozent der Gesamtmenge.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 09. Juni 2009 um 16:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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