Wertvoller Strom – Eine Geschichte

Heutzutage, wo uns die Annehmlichkeiten der Energie aus der Steckdose so selbstverständlich erscheinen, vergessen wir es im hektischen Alltag vielleicht zu oft, wie wertvoll die Sache „Strom“ eigentlich ist. Erst, wenn der Strom ausfällt und wir im Dunkeln tappen, Duschwasser oder Essen kalt bleiben, der PC-Monitor plötzlich dunkel und das Telefon tot ist, wird es uns bewusst, welch Segen er ist. Die Energie „Strom“, die unsere Geräte antreibt und uns unseren Alltag, wie wir ihn gewohnt sind, erst ermöglicht, hat nämlich nicht immer zum Leben von uns Menschen dazugehört. In grauer Vorzeit blickten unsere Ahnen wohl in mancher Gewitternacht furchtvoll auf den von Blitzen überzogenen Himmel. Sie wussten nicht, erahnten wohl mehr, dass dem Spektakel, das sie da beobachteten, geheimnisvolle Kräfte zugrunde lagen. Manchmal, wenn der Blitz einem Baum in die Krone gefahren war, hat vielleicht der eine oder andere Urzeitmensch seine Angst überwunden und das Feuer, das nun loderte, von Nahem betrachtet. Und irgendwann brach der erste den brennenden Ast vom Baum und damit eine Lanze für die Menschheit: Die Nutzung des Feuers war ein wichtiger Schritt zum Gebrauchen der Energie von Mutter Natur.

Die Anfänge der Stromnutzung

Doch erst über 35.000 Jahre später gelang es eifrigen und wissbegierigen Menschen, der Energie namens Elektrizität habhaft zu werden und sie in Bahnen, sprich in elektrische Leitungen zu lenken. Etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts wusste man den Strom dann schon so gut zu nutzen, dass man z.B. Lampen damit betrieb. Das Feuer hatte bis zu dem Zeitpunkt seinen Weg von dem brennenden Ast zu den Lagerfeuern und schließlich in die Dampfmaschinen gefunden, wo es Holz und Kohle fraß und auf die Weise mächtige Maschinen antrieb, die in den Fabriken die ersten Industriegüter erzeugten. Zum Wechsel vom 18. ins 19. Jahrhundert trieb die Energie des Feuers immer seltener die Maschinen direkt, also mechanisch, an. Mittlerweile wandelten Generatoren die Bewegungsenergie des erhitzten Dampfes um und erzeugten die Elektrizität, die die Fertigungsstraßen in Gang hielt.

Strom aus der Steckdose

© iStockphoto/Thinkstock

Energie aus vielen Quellen

Kohle, Erdöl und Holz waren die hauptsächlichen Stromquellen. Auch die Wasserkraft als eine der ältesten Energiequellen der Menschheit überhaupt hatte schon damals, und hat es bis heute, einen großen Anteil daran. Heute können wir sogar selber entscheiden, woraus unser Strom gewonnen sein soll. Und da stehen nicht nur die oben genannten Rohstoffe zur Wahl. Erdgas, Windkraft, Sonnenenergie, Kernenergie, Erdwärme, Müllverbrennung und Biogas wissen wir außerdem als Energiequellen zu nutzen. Der Strom von verschiedenen Anbietern, zwischen denen wir heute wählen können, ist nicht nur günstig, sondern entspricht auch unseren Vorstellungen von Effizienz und Nachhaltigkeit. Manch einer vertraut auf fossile Brennstoffe, manch einer zieht Ökostrom vor. Manchem ist vor allem der niedrige Preis der Energie aus der Steckdose wichtig, ein anderer möchte umweltbewusst kochen, fernsehen oder im Internet surfen. Um den optimalen Stromtarif in dieser Vielzahl von Angeboten zu finden, bietet sich ein online Stromrechner an. Dieser kann in Sekundenschnelle den günstigsten Anbieter in Ihrem Versorgungsgebiet ermitteln. Egal ob herkömmlicher, Öko- oder Billigstrom. Für jeden ist der passende Versorger dabei.
Doch egal, ob der Strom seinen weiten Weg aus Sonne, Wind, Erde, Kernkraftwerk oder Biogasanlage in einen Single-Haushalt oder in eine Großfamilie findet. Egal, ob er dort die Espressomaschine oder den Großbildfernseher antreibt: Faszinierend ist die weitgereiste fließende Energie aus der Steckdose, unser Strom, und das, was er alles anzutreiben vermag, allemal.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 31. Mai 2011 um 14:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare sind derzeit geschlossen, aber du kannst dennoch einen Trackback auf deiner Seite einrichten.