• Berechnungskriterien:
  • Bitte geben Sie Ihre Postleitzahl ein.
  • Bitte entnehmen Sie Ihren genauen Jahresverbrauch Ihrer letzten Stromrechnung.

    Wenn Sie Ihren Stromverbrauch nicht kennen, können Sie sich an den folgenden Durchschnittswerten orientieren:

    Singles:2.000 kWh/Jahr
    2 Personen:3.500 kWh/Jahr
    4 Personen:5.000 kWh/Jahr
    Großfamilie:8.000 kWh/Jahr

  • Mit Ökostrom bezeichnet man Strom, der zum größten Teil aus regenerativen Energien gewonnen wird. Bei den regenerativen Energien handelt es sich insbesondere um Solarenergie, Wasserkraft, Windenergie, Geothermie und Biomasse.
     

Solarenergie

Die Sonne ist das Lebenselixier der Menschen. Die von ihr ausgehenden, elektromagnetischen Strahlen in Form von Sonnenwärme gelangen dabei zur Erde und können mit modernen Solaranlagen heutzutage zur Stromgewinnung genutzt werden. Immer mehr Haushalte und Unternehmen ermöglichen heute durch Solaranlagen auf ihren Immobilien sowie ganzen Solarfeldern den Ausbau der Solarenergie. Die zugehörige, staatliche Förderung sowie Abnahmegarantie von zumeist zwei Jahrzehnten erzielten bei den Betreibern das notwendige Vertrauen, sich für die Solarenergie einzusetzen und in Solaranlagen zu investieren.

Solarenergie

Die Produktionskosten der Solarenergie sind aufgrund dieser Fördermittel natürlich noch sehr hoch. Sie können jedoch kontinuierlich gesenkt werden, um ein Angleichen an andere Energiepotenziale aus dem Segment der erneuerbaren Energien zu ermöglichen. Die Speicherung der Sonnenwärme geschieht heute mittels Photovoltaikanlagen, so genannten Sonnenkollektoren, die optimaler Weise Richtung Süden aufgestellt werden. Ost- und Westkollektoren erzielen aber in Teilgebieten immer noch hervorragende Einspeiswerte. Mittels dieser Solarzellen wird dann elektrischer Gleichstrom hergestellt.

Dauerhaft kann mit der Solarenergie beispielsweise der Eigenbedarf an Strom pro Haushalt erzeugt werden. Vielfach wird dies in den Außenanlagen der Immobilien schon betrieben. Überschussproduktionen könnten dann in öffentliche Netze eingespeist werden, wie heute generell üblich. Daraus könnten dann sonstige Bedürfnisse an Strom versorgt werden.

Kostenfaktor für Solarenergie

Aktuell allerdings gehen die Meinungen noch dahin, dass die komplette Stromgewinnung aus der Solarenergie in ein öffentliches Netz eingespeist wird und von dort aus eine gleichmäßige Verteilung erfolgt.

Wie auch immer die Solarenergie genutzt wird, sie schon zumindest die Umwelt stärker, als bisher zur Stromgewinnung genutzte Kernkraftwerke. Und in unseren Breitengraden scheint die Sonne nahezu täglich. In anderen Breitengraden, z.B. Afrika, sogar noch weitaus Wärme intensiver.  Als momentaner Nachteil der Solarenergie werden natürlich die Nachtstunden gewertet. Doch die Einspeisungswerte erzeugen soviel Strom über den Tag verteilt, dass die Nächte problemlos überbrückt werden können.

Weiterhin muss der Kostenfaktor noch stark reduziert werden. Denn allein die Windkraft verbraucht nur knapp ein Fünftel an Kosten pro Kilowatt gegenüber der Solarenergie. Damit nicht am Ende die Solarenergie aufgrund des Kostenfaktors von der Bildfläche verschwindet. Dies wäre unendlich schade, da die Sonne nämlich generell einen absolut kostenfreien Energieträger darstellt. Selbst dann noch, wenn der Himmel einmal etwas Wolken verhangen erscheint.

© Digital Vision/Thinkstock